Controlling

Die sieben besten Gründe, warum Sie als Unternehmer auf Controlling verzichten können

Es soll Unternehmer geben, die geradezu allergisch auf Controlling reagieren. Verständlich, denn niemand möchte in der Firma einen Schnüffler haben, der akribisch alle Bereiche unter die Lupe nimmt und Ihnen danach genüsslich sämtliche Schwachstellen präsentiert. Schließlich haben Sie mit Ihrer Buchhaltung alles im Griff und ohnehin entwickeln sich die Unternehmenszahlen aktuell sehr erfreulich. Hier erfahren Sie nicht nur sieben Gründe gegen Controlling, sondern auch, warum es sich lohnen könnte, Ihre Vorurteile auf den Prüfstand zu stellen. 

  1. Grund: Controlling ist Kontrolle

Der englische Begriff Controlling wird im Deutschen gerne mit Kontrolle übersetzt. Das weckt bei Ihnen automatisch die Assoziation, dass externe Dienstleister wie die Succeed GmbH durch das Unternehmen gehen und allen kräftig auf die Finger schauen oder sogar klopfen, wenn ein Missstand aufgedeckt wird. Wer möchte sich schon eine zweite, noch strengere Buchhaltung ins Haus holen? 

Wie bei vielen Dingen im Leben steckt auch bei Übersetzungen der Teufel im Detail. Denn das Verb “to control” bedeutet nichts anderes als “lenken” oder “steuern”. Kontrolle im Controlling meint zunächst einmal, zu untersuchen, ob unternehmerische Ziele erreicht wurden oder ob es an einer Stelle im System hapert. Das kann eine Umsatzhöhe sein, eine bestimmte Kostenhöhe oder ein gewisser Liquiditätsumfang. Im nächsten Schritt wird ermittelt, warum es nicht möglich war, diese unternehmerischen Ziele zu erreichen. Daraus ergibt sich der zweite, wichtige Aspekt im Controlling: die vorausschauende Planung. 

Im unternehmerischen Führungssystem zeigen sich daher die folgenden inhaltlichen Aspekte von Controlling: 

Kontrollieren, Planen, Lenken und Steuern der verschiedenen wirtschaftlichen Prozesse in einem Unternehmen. Diese Koordinierungsaufgabe ist ein essenzieller Teilbereich in der Unternehmensführung. 

Controlling bedeutet, Entscheidungen zu treffen, Regeln zu definieren und festzulegen und die Implementierung zu steuern. 

Controlling stellt betriebswirtschaftliche Informationen zu Führungszwecken bereit, anhand derer es leichter wird, die richtigen unternehmerischen Entscheidungen zu treffen. 

Daraus ergibt sich, dass Controlling eine hervorragende Prävention von unternehmerischen Krisen ist. 

  1. Grund: Es läuft doch alles bestens im Unternehmen!

Herzlichen Glückwunsch, wenn alles in Ihrem Unternehmen tadellos läuft. Dann brauchen Sie natürlich kein Controlling durch die Succeed GmbH. Sich auf den eigenen Lorbeeren auszuruhen, erspart zudem jede Menge Arbeit. Sie hören mit dem kritischen Vergleich von Aufwand und Ertrag auf, wirtschaften einfach weiter wie gehabt und vertrauen darauf, dass Markt und Kunden Ihren Konzepten treu ergeben sind. Wenn Sie jedoch größere Zusammenhänge aus dem Blickwinkel verlieren, werden aus kleinen Missständen folgenschwere Fehler. Sind Sie weiterhin der Meinung, dass eine Insolvenz immer nur die anderen betrifft, benötigen Sie kein Controlling. 

Mit Controlling haben Sie hingegen die Chance, Schwierigkeiten, aber auch neue Erfolgschancen in den einzelnen Unternehmensbereichen zeitnah zu erkennen und unmittelbar Gegenmaßnahmen einzuleiten: 

Auftragseingänge systematisch erfassen, um Veränderungen von Markt und Kundenverhalten zu erkennen. 

Erstellen einer Rangliste von Produkten, um festzustellen, was im Sortiment gut läuft und wo es Schwachstellen gibt. 

Mehrbelastungen und Unterauslastungen von Angestellten oder Maschinen ermitteln, um Spitzen abzufedern und Leerlaufkosten zu reduzieren. 

Produktivität und Qualität verschiedener Funktionen im Unternehmen mit geeigneten Kennzahlen erfassen und bewerten. 

Erfassung und Bewertung von Risiken aus Gewährleistungen, Vertragsstrafen, juristischen Auseinandersetzungen oder bei Auslandsgeschäften Evaluierung von Währungsveränderungen und politischen Entwicklungen. 

Kurz gesagt, schafft Controlling ein frühzeitiges Bewusstsein für Schwachstellen und erlaubt sofort, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Aber selbstverständlich ist es auch möglich, das brennende Unternehmen mit einem Kaffeelöffel zu löschen. 

  1. Grund: Aufgestellte Pläne sind ohnehin nicht durchführbar

Möglicherweise sehen Sie durchaus Schwachstellen in Ihrem Unternehmen. So ist der Succeed GmbH aufgefallen, dass es bei vielen Firmen vor allem an einer konsequenten und gut durchstrukturierten Finanzplanung hapert. Natürlich existieren jede Menge triftige Gründe, die Baustellen in einem Unternehmen nicht durch Controlling zu optimieren. Schließlich gibt es jeden Tag ohnehin schon genug Stress, das Auftragsbuch ist voll und es bleibt keine Lücke mehr für lästigen Papierkram. Außerdem zeigt die Realität, dass Pläne zwar eine gute Sache sind, aber die Einhaltung ohnehin nicht möglich ist. 

Selbstverständlich können Sie -wie Ihre Buchhaltung Ihnen das gerne bestätigen wird- weiterhin davon überzeugt sein, dass ein Plan für Ihr Unternehmen nur dann wichtig und richtig ist, wenn dieser Plan zu 100 % eingehalten wird. Dabei liegt in den Abweichungen von diesem Plan Ihr größtes Potenzial. Die Analyse von Abweichungen und Auffälligkeiten erlaubt es Ihnen, sofort mit entsprechenden Maßnahmen gegenzusteuern. 

Worauf es am Ende ankommt, ist nicht das sture Befolgen des Planes, sondern die Analyse der auftretenden Unregelmäßigkeiten. Ein erfahrener Controller wird daher nicht hektisch an den Rechner stürzen, um Ihnen einen neuen Plan zu präsentieren, sondern Abläufe werden an neue Entwicklungen angepasst. 

  1. Grund: Die Buchhaltung wird es schon richten

In Zeiten wie diesen eine Buchhaltungsabteilung zu haben, die funktioniert, ist Gold wert. Da liegt es nahe, dass Sie an die Mitarbeiter der Buchhaltung auch das Controlling delegieren. Tatsächlich gibt es einige Gemeinsamkeiten von Buchhaltung und Controlling, die jedoch nicht darüber hinwegtäuschen sollen, dass Ihre Mitarbeiter in der Regel nicht dafür ausgebildet sind, aus Einschätzungen heraus Prognosen für die Entwicklung Ihres Unternehmens abzugeben. 

Ihre Buchhaltung garantiert, dass die gesetzlichen Anforderungen durch Aufzeichnungen und Dokumentation sämtlicher Geschäftsvorfälle erfüllt werden. Alles wird genau, nachvollziehbar und möglichst schnell bearbeitet. Das gilt ebenfalls für eine lückenlose Dokumentation von Vermögen und Schulden des Unternehmens. Die Arbeit der Buchhaltung erfolgt vergangenheitsorientiert, damit Finanzamt, Banken und Anteilseigner die jährlichen Auswertungen und Ergebnisberichte erhalten. Gearbeitet wird nur mit den Werten, die tatsächlich existieren. 

Controlling stützt sich zwar auch auf reale Werte, schlägt jedoch die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Die Auswertungen gehen meist in monatlichen Intervallen direkt an die Führungsebene im Unternehmen und entsprechen inhaltlich den Anforderungen und Herausforderungen, die aktuell anliegen. Ohne Ihrer Buchhaltung jetzt zu nahe treten zu wollen: Während in dieser Abteilung noch ausgewertet wird, hat Controlling schon erfasst, wie sich gewisse Entscheidungen auf Ihr Unternehmen und seine Gewinne auswirken. Als Sahnehäubchen erhalten Sie zudem Handlungsalternativen, wie Ihr Unternehmen zu steuern ist. 

  1. Grund: Ihre Mitarbeiter sind im Bereich Controlling nicht qualifiziert

Nachdem die Buchhaltung bereits ausgeschieden ist, die Aufgaben des Controllings zu unternehmen, haben Sie die Möglichkeit, weiter in Ihrem Pool der Mitarbeiter zu fahnden, wenn Sie eine eigene Abteilung etablieren möchten. Damit haben Sie sich eine ziemliche Mammutaufgabe, wenn nicht sogar eine Sisyphusarbeit aufgeladen. Denn in diesem neuen Prozess müssen nicht nur Menschen erst einmal in ihre Aufgabe hineinwachsen, sondern auch von Ihnen als Führungskraft wird verlangt, dass Sie Entwicklungen anstoßen, unterstützen und begleiten. Möglicherweise kommt Ihnen die Idee, ausgewählte Mitarbeiter auf Weiterbildungen zu entsenden. Das mag in anderen Bereichen des Unternehmens funktionieren, doch Controlling erfordert Lösungen für komplexe Aufgabenstellungen, die nicht eben in einem Wochenendseminar erlernt werden können. 

Neben einem fundierten betriebswirtschaftlichen Know-how brauchen Controller Praxiserfahrung und das Gespür für den richtigen Zeitpunkt, das theoretische Wissen anzuwenden und durchzusetzen. Das bedeutet, Ihre Mitarbeiter müssen beim Finden, Erarbeiten und Umsetzen der Ziele immer wieder von deren Notwendigkeit überzeugt werden. Auf der anderen Seite kommt es immer wieder vor, dass in der Führungsetage nicht die Bereitschaft vorhanden ist, auf Controlling spezialisierte Fachkräfte einzustellen. Dabei ist die Lösung des Problems ebenso simpel wie genial: Holen Sie sich einfach mit der Succeed GmbH externe Controller in Ihr Unternehmen! 

  1. Grund: Mein Unternehmen ist nicht groß genug für Controlling

Eigentlich sollte es sich herumgesprochen haben, dass es im Leben generell nicht auf die Größe ankommt. Viele Unternehmer mit überschaubaren Betriebsstrukturen sind stolz darauf, sämtliche Informationen stets auf Knopfdruck zur Stelle zu haben. Dabei wird jedoch unterschlagen, dass es sich dabei höchstens um Näherungswerte handelt, die nicht geeignet sind, die realistische Situation abzubilden. 

Das tatsächliche Bild eines Unternehmens ergibt sich erst dann, wenn sämtliche Informationen, die während des Controlling gewonnen wurden, auf dem Tisch liegen. Dabei muss sich nicht das Unternehmen an den Controller der Succeed anpassen, sondern umgekehrt. Zweck des Controllings ist es, das Unternehmen besser zu steuern. Je nach Unternehmensgröße mögen sich die Methoden und Analysen unterscheiden, doch ob kleinerer Betrieb oder Großkonzern: Im Fokus steht beim Controlling immer die Zukunft der Unternehmensentwicklung! 

Falls Sie immer noch nicht überzeugt sind, dass Ihr vergleichsweise kleines Unternehmen Controlling benötigt: Geeignete Instrumente und Strategien des Controllings lassen sich in schlanken Betriebsstrukturen ohne großen Aufwand integrieren. Ist Ihr Unternehmen erst einmal gewachsen und hat komplexe Strukturen gebildet, erfordert Controlling nicht nur einen höheren Zeitaufwand, sondern kostet auch mehr Geld und Nerven! 

  1. Ich tanze doch nicht nach der Pfeife der Banken!

Die Reglementierung der Banken (Basel II) hinterlässt seine Spuren. Vermutlich hat die Hausbank schon bei Ihnen angeklopft und möchte von Ihnen detaillierte Aussagen bezüglich Zukunft Ihres Unternehmens und der Strategien, wie die geplanten Ziele erreicht werden. Eine unverschämte Einmischung, schließlich haben Sie und Ihre Mitarbeiter alles im Griff! Die Bank rächt sich mit einer schlechteren Bonitätsbeurteilung im Rahmen des bankinternen Ratings. Die schlechtere Bonität geht einher mit einer Verteuerung oder sogar mit der Reduktion oder Kündigung der Kreditlinie. Nur, weil Sie kein Controlling eingerichtet haben, schließt man Sie von den Vorteilen auf dem Geld- und Kapitalmarkt aus. 

Wie kommen Sie jetzt aus dieser Nummer wieder heraus? So viel vorab, das bankinterne Rating setzt sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Deshalb macht hier eine Schwalbe, die sich verflogen hat, keinen ewigen Winter. Sie können diese Sanktionen verhindern, indem Sie der Bank Informationen präsentieren und gleichzeitig unternehmensintern versuchen, ein möglichst positives Ratingergebnis zu erreichen. Um Ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Kapitalmarkt zu verbessern ist Controlling neben Management, Produktion und Marktumfeld einer der Schlüsselfaktoren. 

Fazit: Controlling steuert Ihr Unternehmensschiff in jedem Fahrwasser! 

Der antike Philosoph Seneca hat treffsicher erkannt, dass ein Seemann, der den Zielhafen nicht kennt, keinen Wind als richtig empfinden wird.  

Natürlich können Sie weiter der Meinung sein, sich mit einem Controller der Succeed GmbH einen Erbsenzähler ins Haus zu holen, der im stillen Kämmerlein mit Ihren Zahlen jongliert. Sie haben jedoch ebenfalls die Möglichkeit, ein passgenaues Controlling-System zu etablieren, das Ihnen die richtigen Koordinaten liefert, um Ihr unternehmerisches Schiff in jedem Fahrwasser sicher zu steuern.  

Setzen Sie jetzt die richtigen Segel und holen Sie sich einen externen Controller in Ihr Unternehmen! Die Succeed GmbH berät Sie gerne! 

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Werner Broeckmann

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